Der Loremo

Man hat ja im letzten Jahr mehrfach über ihn berichtet. Den Loremo. Für die, die das gute Stück noch nicht kennen: es handelt sich dabei um ein Auto, das nach bestimmten Prinzipien gefertigt wird. Äußerst geringer Luftwiderstand, niedriges Gewicht und dadurch kleinstmöglicher Verbrauch. 2,0 Liter auf 100 Kilometer sind das Ziel. Und natürlich ein bezahlbarer Preis. Das Aussehen ist natürlich Geschmackssache, aber ich finde ihn recht stylisch. Und besonders gut finde ich, dass es den Wagen auch mit Elektromotor geben soll. Das hat zwei Gründe.

Erstens: Die Ölpreise sind (mal wieder) gestiegen. 109,20$ pro Barrel. Das ist historischer Höchststand. Nicht schlecht, zumindest für die Spekulanten und die ölfördernden Unternehmen. Ganz schlecht für die Leute, die morgens mit Auto zur Arbeit müssen.

Zweitens: Biosprit ist offensichtlich nicht das Heilmittel. Der Spiegel berichtet heute über Studien, die festgestellt haben, dass durch die verwendeten Düngemittel die Mündung des Mississippi praktisch leblos ist (Biosprit-Produktion: Wissenschaftler warnen vor Öko-Katastrophe). Schuld daran sind die Algen, die durch die Düngemittel zu extremem Wachstum getrieben werden und dadurch dem Wasser jeglichen Sauerstoff entziehen. Weiterhin ergibt sich durch den Dünger häuftig auch eine negative Ökobilanz. Und jeder Quadratmeter Land, der zur Biospriterzeugung verwendet wird, kann nicht für Nahrungsmittel genutzt werden.

Wie man es auch anstellt, Treibstoff scheint schlecht für die Umwelt zu sein. Von daher brauchen wir mehr Elektromobile. Oder meinetwegen auch Wasserstoffantriebe.

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