Peak Oil

Es ist soweit. Endlich ist in vielen Köpfen die Nachricht angekommen, dass das Erdöl wirklich zuende geht. Eine Studie der Energy Watch Group belegt, dass schon 2006 der höchste Ölförderstand erreicht wurde (ein entsprechender Spiegel-Artikel findet sich hier). Jetzt geht es nur noch bergab. Und wie ist die Reaktion? Angst. Das ist verständlich. Alles, was vom Erdöl abhängt, wird teurer. Das betrifft sämtliche Lebensmittel, da Dünger hauptsächlich aus Erdöl hergestellt wird und da die Rohstoffe zur Fabrik und anschließend die Fertigwaren in den Supermarkt transportiert werden müssen, das betrifft preiswerte Kleidung aus China, Indien und Pakistan und Playstations aus China. Nicht zuletzt betrifft es auch die eigene warme Wohnung. Öl- und Gasheizungen werden sich wohl bald nicht mehr rentieren.

Aber hoffnungslos ist die Lage auch nicht gerade. Wohl dem, der künftig einen Garten hat. Obst und Gemüse aus eigenem Anbau rechnen sich möglicherweise bald wieder. Sonnenkollektoren aufs Dach, eine neue Wärmeschutzverglasung, das Haus vernünftig dämmen oder ein Windrad in den Garten stellen. Kann man alles machen. Wochenendtrip nach Prag oder Rom? Wie wäre es anstelle dessen mit einer Radtour zum nächstgelegenen See?

Man sollte die ganze Geschichte als Chance begreifen, nicht als Risiko. Und einige Elektroautos sehen auch gar nicht so schlecht aus. Man könnte sie direkt per Windrad „betanken“! F*ck You, Shell, BP und Konsorten.

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