Fast möchte man es „wirklich demokratischen Kapitalismus“ nennen. Da geht eine bayerische Gemeinde hin und sammelt kräftig Startkapital, um damit ein eigenes Windkraftrad zu errichten. Ganz billig war die Angelegenheit nicht, rund 2 Mio. Euro hat es gekostet. Aber dafür kann man zusehen, bildlich zusehen, wie die Rendite wieder hereinfließt. Oder hereinströmt. Noch besser, hereinweht. Na, genug der Kalauer.
Aber die Bayern sind nicht die Einzigen. Gleiches gibt es in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. In Bremen soll künftig sogar ein Wasserkraftwerk mit Bürgerbeteiligung gebaut werden. Interessant dabei ist, dass sich dabei null Proteste seitens der Anwohner erheben. Klar, wenn damit Geld in die eigene Kasse gespült (geweht?) wird, sagt keiner was.
Aber da gehen doch noch andere Sachen. Was ist denn mit Blockkraftwerken, Kraft-Wärme-Kupplung, Biogas oder Biokraftstoffen? Da bieten sich Möglichkeiten ohne Ende. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gibt es doch genügend 1A-Flächen dafür. Das hält Arbeit und Rendite im Land.
Hier ist der Link zum entsprechenden Artikel auf Spiegel Online.