Archiv nach Kategorie "Stromverbrauch"

Wind allein ist nicht die Lösung.

Veröffentlicht in Stromverbrauch am 12. Februar 2008 von stevens1976

Warum? Ganz klar, es weht nicht immer. Man kann sich auf den Wind also nicht verlassen. Aber es gibt Möglichkeiten, das zu umgehen. Die Firma Enertrag baut zur Zeit eine Anlage, mit der nichtverbrauchter Strom aus ihren Wind- und Biogasanlagen zum Aufspalten von Wasser in Sauer- und Wasserstoff benutzt wird. Der Wasserstoff kann dann, wenn es mal nicht windet, mittels Brennstoffzellen wieder in Strom umgewandelt werden.

Interessant ist nicht, dass das funktioniert, sondern dass das endlich mal jemand anwendet. Und die Anlage soll immerhin 500 Kilowatt liefern. Dabei wird der Strom nicht einfach unbesehen in die Leitung gepumpt, sondern lediglich bei Verbrauchsspitzen zugeschaltet. Da in diesem Moment höhere Preise gezahlt werden, sind die Einnahmen entsprechend höher. Das heißt, die Anlage wird sich schneller amortisieren.

Wenn ich hier Preise vergeben würde, würden die einen bekommen.

Die Finnen und ihre Computer

Veröffentlicht in Stromverbrauch am 5. Februar 2008 von stevens1976

Das finnische Wirtschaftsministerium hat gerade herausgefunden, dass PCs doch am meisten Strom verbrauchen. Zumindest in Finnland. Aber wenn man mal davon ausgeht, dass die Freizeitbeschäftigungen der Finnen in etwa denen anderer beliebiger Westeuropäer entsprechen, kann man das wohl auch auf andere Länder übertragen. Wohlgemerkt, es geht in der Untersuchung um private PCs, nicht um Firmencomputer.

Jetzt ist natürlich die Frage, wie die Konsequenzen aussehen sollen. Sollen die Finnen wieder zurückkehren zu Wodka, Weib und Gesang, unterbrochen von gelegentlichen Saunagängen, und den PC einfach mal in Ruhe lassen? Oder sollen sie ihre heimische Wirtschaft stützen und noch viel mehr im Internet surfen?

Grüne Computer…

Veröffentlicht in Stromverbrauch am 3. Februar 2008 von stevens1976

Schöner Artikel in der aktuellen c’t. Es wird aufgezeigt, was sich beim heimischen PC an Strom und damit Geld sparen lässt, wenn man sich mal seine Gewohnheiten vor Augen führt und überlegt, was man wirklich benötigt. Wie üblich in der c’t mit schönen Beispielrechnungen, guten Vorschlägen und einer Abwägung der pros und contras.

Ob sich das für zuhause immer so rechnet, ist eine zweite Frage. Wenn der Rechner sowieso nur gelegentlich läuft, macht eine Aufrüstung vergleichsweise wenig Sinn. Wenn man häufiger mal ein fettes Game zockt, braucht man auch die entsprechende Grafikkarte, die solcherlei Stromspargedanken wieder ad absurdum führt. Muß jeder selbst entscheiden.

Aber wenn man ein Rechenzentrum managed, sollte man sich mal Gedanken um den Stromverbrauch machen. Für ein Unternehmen ist das schließlich wirklich bares Geld. So aus meiner Praxis weiß ich, dass Entscheider sich häufig scheuen, mal ein paar tausend Euro in die Hand zu nehmen und Nägel mit Köpfen zu machen. Da habe ich das Gefühl, die planen immer nicht langfristig.